...ich war ja jetzt lang genug hier. In zwei Wochen geht es wiedermal nach Äthiopien und ich werde Euch gern wieder über meine Aktivitäten auf dem Laufenden halten. Über Grüße im Gästebuch freue ich mich natürlich immer. Na dann bleibt nur noch auf funktionierendes Internet zu hoffen.
Bis bahald!
Montag, 18. August 2008
Es geht wieder los...
Mittwoch, 14. Mai 2008
Da bin ich wieder
So liebe Leute,
die meisten dürften es inzwischen mitbekommen haben, ich bin wieder in Berlin angekommen, hätte aber auch eigentlich gar nichts dagegen mich wieder zurückschicken zu lassen (:
Die Rückreise von Kigali über Entebbe nach Addis, von Addis nach Frankfurt und von dort mit der Bahn nach Berlin hat ziemlich reibungslos funktioniert. Und sogar mein hölzernes Päarchen ist heil angekommen.
Nun bin ich schon wieder in der Uni und gehe mehr oder weniger meine Pflichten nach. Richtig angekommen bin ich allerdings noch nicht... so habe ich gerade gemerkt, dass meine EC-Karte verschwunden ist. Steckt vermutlich noch im Automaten. Völlig verbuscht sag ich Euch!
Nun gut. Man sieht sich... ließe sich jetzt jedenfalls wieder einrichten.
@Gunnar: Ja natürlich bin ich da!
Donnerstag, 8. Mai 2008
Richtung Heimat...
Heute ist mein letzter Tag in Butare. Nach der Teepause hatte ich heute bereits meine Praesentation hier im GIS Center. Ist ganz gut angkommen, trotz der duennen Ergebnisse. Nicole ist gerade unterwegs und laesst sich interviewen, aber das wird sie sicher selber ausfuehren. Waehrenddessen sitze ich im Buero und habe gerade gar nichts mehr zu tun. Nach einigem Hin und Her fahren wir heute nun doch beide nach Kigali. Ich freu mich Claudia noch zu sehen. Nach meiner kurzen Zeit hier, bin ich ueberrascht, wie sehr sich manche Dinge hier geaendert haben. Scheint alles irgendwie buerokratischer zu sein, als damals. Aber es geht langsam dahin das Center aus der Musungu-Hand zu geben. Bin gespannt, wie das funktioniert. Das Wetter hier wird gerade bombig. Macht es nicht leichter zu gehen, obwohl Nicole gestern meinte in Berlin sind 25 Grad. Das klingt ja ganz passabel.Ich werde jetzt meine letzten Sachen zusammenpacken und mich bei allen verabschieden gehen. Hoffentlich vergisst Nicole mich nicht (: Meld mich vielleicht nochmal aus Kigali. Auf jeden Fall werde ich daheim noch ueber die 20 Stunden Heimreise berichten...
Montag, 5. Mai 2008
Wandern im Nyungwe Nationalpark
Puh, was für ein Wochenende... Nach einer ganz netten für mich nicht zu arbeitsreichen Arbeitswoche sind wir am Samstag nach einem gemütlichen Frühstück zur Bushaltestelle gelaufen, um dort einen der großen Busse nach Cyangugu zu nehmen. Der einzige dortstehende Bus war schon ziemlich voll und angeblich der einzige, der an diesem Tag noch Richtung Nationalpark gehen sollte. Nach einigem Hin und Her haben wir uns entschlossen hinten einzusteigen. Dort gab es eine Tür, die ungefähr auf Brusthöhe anfing und keine einzige Stufe hatte. Ich habe versucht mich ganz sportlich hochzustützen, hing dann irgendwie ziemlich unsicher in der Luft und habe, während ich mit meinen Beinen rumruderte Nicole einen ziemlich heftigen Tritt auf den Brustkorb verpasst. Ein paar nette Herren haben mich dann irgendwie hochgezogen. Von oben konnte ich gemeinsam mit einem der Herren Nicole helfen unwesentlich bequemer einzusteigen.
Oben angekommen, sind wir auch direkt stehen geblieben - immerhin mit guten Möglichkeiten hinauszusehen. Die Idee, dass der Bus sicher bald abfahren würde, weil er ja schon voll war, erwies sich als Trugschluss. Die Tickets von etwa 200 Leuten mussten ja noch kontrolliert werden. Nach ca. eineinhalb Stunden sind wir dann endlich los.
Die Fahrt wurde immer schlimmer, je länger sie dauerte. Die Mitfahrenden haben mit jeder Minute weniger Rücksicht genommen, die Straße wurde immer schlechter und als würde das nicht schon reichen, sind doch tatsächlich noch zwei Herren zugestiegen. Dies führte dazu, dass Nicole in der Ecke auf einem Bein stand und ich relativ instabil in der Mitte, wo ich mich bestenfalls mit den Handflächen an den Wänden festahlten konnte. Nun gut, nach drei Stunden Fahrt wurden wir erlöst.
Im Guesthouse angekommen haben wir uns kurz gestärkt und sind direkt los zur ersten Tour. Nach einem kurzen Weg sind wir bald bei einer kleinen Gruppe Colobus-Affen angekommen und haben dieser einige Zeit zugesehen. War echt süß. Aaber mal ehrlich, was sollte denn Gorillas toppen?!
Beim Abendessen haben wir einen gutaussehenden Australier getroffen, der uns fragte, ob wir auch die Schimpansentour machen wollen. Wir erklärten ihm , dass diese vom ca. 20km entfernten Besucherzentrum startet und wir keine Möglichkeit hätten eine der Touren von dort zu machen und wir uns so zwangsweise für den einzig verbliebenen Waterfall Trail entschieden haben. Da er mit dem Fahren allein war, hat er uns angeboten mitzufahren. Und spätestens als er meinte, dass er danach zurück nach Butare fährt, haben wir das Angebot angenommen und uns somit gleich die Sorge um die nicht vorgebuchte Rückreise erspart.
Am nächsten Morgen sind wir um 4.30 Uhr (in Worten vier Uhr dreißig) aufgestanden, um pünktlich am Besucherzentrum zu sein. Leider wurden die Schimpansen seit dem Vortag nicht mehr gesichtet, so dass wir uns nach einigen Diskussionen für einen anderen Trail entschieden haben. Inzwischen waren auch zwei Amerikaner angekommen, denen wir quasi die Mitfahrgelegenheit weggeschnappt hatten. Zu fünft haben wir uns dann für den roten 9km Trail entschieden. Der Park selber erinnert sehr an Urwald. Es ist ein tropischer Bergnebelwald. Für meine erste Richtige Wanderung ging es ganz gut. Ich war ein wenig überrascht aber auch enttäuscht, dass man so viel auf den Boden blickt und blicken muss. Unterwegs haben wir ein einziges Äffchen gesehen und das auch nur mühsam ohne Fernglas. Die Berglandschaft und so einige interessante Gewächse haben uns aber dennoch gut unterhalten.
Die Heimfahrt erfolgte dann im Auto des besagten Australiers. Und nach eineinhalb Stunden waren wir wieder daheim. Nach einer Dusche, der Begutachtung davongetragener Blessuren und einigen notwendigen Massagen, haben wir den Ausflug mit einem Abendessen im Ibis Hotel abgerundet.
Nun ist schon wieder Montag und wir haben gerade lecker Couscous mit Tomaten-Möhren-Ananas-Soße gekocht. Jetzt schreiben wir beide fleißig unsere neuen Posts, wobei ich gerade sehe, dass ich ganz schön viel von den Tagen vor dem Wochenende weggelassen habe. Hab nicht so flinke Finger wie Nicole, also schaut doch am besten auf www.nicole-in-ruanda.de, dann kann ich als erstes Duschen gehen (:
Dienstag, 29. April 2008
Endlich in Ruanda
Mit zwei Stunden Verspätung bin ich am Sonntag lang ersehnt in Ruanda - oder
eigentlich viel wichtiger: bei Nicole - angekommen. Während Nicole arbeitet,
bin ich momentan damit beschäftigt eine Präsentation meiner Masterarbeit
vorzubereiten. Irgendwie hab ich die Hälfte meiner Daten verbummelt bzw.
vergessen... Naja die Powerpoint steht inzwischen. Abends haben wir dann ein
wenig Zeit zu quatschen und Photos anzusehen, ist echt schön.
Das Wetter hier ist ähnlich wie in Addis, sehr wechselhaft, aber bisher ohne
Regen. Letztes Mal hatte ich hier ja beinahe nur Regen.
Ich werde oft gefragt, wie Ruanda und Äthiopien im Vergleich sind. Das ist
ganz schwierig zu sagen. Aus dem Flugzeug war der Wechsel von den trockenen
Feldern in Äthiopien, zur üppigen Vegetation in Uganda und Ruanda ziemlich
beeindruckend. Die Menschen sind sehr verschieden. Und das Essen sowieso. Mir
fehlt tatsächlich Injera! Wer hätte das gedacht?
Da Nicoles Urlaub begrenzt ist, beschränken sich die touristischen Aktivitäten
auf das Wochenende. Kommendes Wochenende wollen wir in den Nyungwe
Nationalpark fahren. Was genau wir aus dem Programm wählen, hängt zum Einen
davon ab, was noch frei ist und worauf wir spontan Lust haben. Auf jeden Fall
wird gewandert (: Und für das zweite und letzte Wochenende sind wir auf eine
Hochzeit eingeladen. Das wird sicher auch ganz spannend.
Bis dahin versuchen wir uns nicht so viel über die Arbeit zu ärgern und
geniessen die gemeinsame Zeit...
Samstag, 19. April 2008
Geländearbeit und Blue Nile Falls
Am Sonntag haben ich es endlich geschafft mir auch mal die Wasserfälle des Blauen Nils anzuschauen. Das wurde natürlich mit Arbeit verbunden. Iris musste für ihre Masterarbeit noch einige Dinge im Gelände überprüfen und ich habe mir großzügig wie ich bin bereit erklärt sie zu unterstützen. Und wo wir schonmal fast da waren, hat uns das Auto gleich nochmal bis zu den Falls gebracht. Nach einem kurzen Fußmarsch sind wir mit einem kleinen Boot auf die andere Seite des Flusses übergesetzt und konnten den Wasserfall von oben und unten betrachten. Echt schön, aber wie man auf dem Panorama ganz eindrücklich erkennen kann [kommen später, Anm.d.Red. ;-)], kommen nur 25% der möglichen Wassermenge herunter. Nach der Tour, habe ich darauf bestanden Tetsch (oder so ähnlich) zu probieren. Das ist ein äthiopisches Getränk, das aus Honig hergestellt wird. Es hat gerochen wir verrottendes Obst und ehrlich gesagt hat es auch so geschmeckt. Klingt ecklig, aber das war tausend mal besser als Talet.
Zurück in Bahir Dar haben wir uns ins Tanahotel gesetzt, um einen Sundownerzu genießen. Wir hieß eigentlich Daniel, Iris und ich. Daniel hat noch Manfred mitgebracht und sich mit ihm woanders hingesetzt und kam dann tatsächlich als die Sonne weg war, um uns zu erklären, dass er nicht zu spät ist, der Sonnenuntergang geht doch erst los, wenn die Sonne weg ist.
Männer... Sollte dann auch ein Foto von kommen - von dem Sonnenuntergang, den Daniel verpasst hat.
Es ist noch einiges mehr passiert, aber das wird jetzt ohne Wertung weggeneralisiert. Muss ja auch noch was für den Fotoabend bleiben.
Inzwischen bin ich in Addis angekommen. Hier werde ich jetzt noch einige Dinge für meine Arbeit erledigen. Soviel man eben in Afrika in eineinhalb Wochen schaffen kann.
Mittwoch, 9. April 2008
Und von allen Seiten
kommen. Schoen, dass es einigen gefaellt. Also Versuch 2.
Wer ist denn Anonym? Etwa ein heimlicher Verehrer (:
Montag, 7. April 2008
Traditionell äthiopisch (:
Frisuren finde, aber ich habe mich von Iris überreden lassen, es zu
probieren. Das Hauptargument war, dass es nur etwa vier Tage hält, bevor es
zu jucken anfängt. Jetzt ist Tag drei. Sieht schon ein wenig zerfleddert
aus, aber sonst... Die Studenten freuen sich. Und ich bin kein
Spielverderber. Bis auf meine RIESIGE Stirn finde ich es gar nicht übel. Und
der Kopf kann auch etwas gebräunt werden (: Daniel konnten wir leider nicht
überzeugen, dabei hätte das soviel mehr Spaß gebracht (:
Hallo, mal wieder
Nach einer arbeitsreichen Woche komme ich nun endlich mal wieder dazu zu
schreiben. Eigentlich müsste ich die Zeit (wenn wir schon mal Strom haben)
nutzen, um meine Vorlesungen vorzubereiten. Aber mein Kopf will nicht mehr
und auch sonst legt die Technik viele Steine in den Weg. Eine neue Version
von Definiens macht die kurze Einführung in die Software zu einer echten
Qual und eine Interpolationsübung ohne Spatial Analyst vorzubereiten ist
auch ziemlich schwierig.
Wie ihr auf den nächsten Bildern sehen werdet, hatten Iris und ich trotz der
vielen Arbeit unseren Spaß. Daniel natürlich auch, nur da speziell nicht.
Schade eigentlich (:
Die Zeit vergeht so schnell, dass wir weder touristisch, noch in der Uni
alles schaffen werden, was wir uns vorgenommen haben. Naja eine gemeinsame
Woche haben wir ja noch und dann haben Daniel und Iris ja noch eine, während
ich mich in Addis rumtreibe und mich mal etwas um meine Arbeit kümmere.
Immerhin war der Plan, dass ich mit einer astreinen Problemstellung
zurückkehre.
Nun werde ich noch etwas zu essen besorgen, bevor ich mich in die Uni
aufmache, um den hochmotivierten (; Studenten bei ihren Masterarbeiten
beizustehen.
Fotos folgen...







