Dienstag, 9. September 2008

Schwein gehabt...

Ich hatte mich ja gar nicht getraut es zu schreiben, weil ich es im
Nachhinein etwas naiv fand, aber nun da ich meinen Reisepass zurück habe...
Im Rathaus habe ich ja einige schöne Abschlussarbeiten und sonstige
Literatur gefunden. Zum Ausleihen brauchte ich natürlich einen Schrieb und
weil der Kopierer kaputt war (deswegen musste ich ja ausleihen), konnte ich
diesen Schrieb nicht kopieren und musste dafür meinen Pass dalassen. Ich
hätte natürlich in jedem zweiten Büro eine Kopie bekommen können, aber
daruaf sind wir nicht gekommen. Wir sind also in Windeseile - so schnell,
wie man 850 Seiten aus gebundenen Werken eben kopieren kann - wieder zurück
um meinen Pass zu bekommen. Die Dame mit meinem Pass wollte bis 16:45 Uhr da
sein. Kurz nach vier haben wir natürlich niemanden mehr angetroffen.
Immerhin bin ich an ihre Handynummer gekommmen und konnte sie fragen wo sie
ist. Sie sei weit weg, ich solle Montag wieder kommen. Ich war mächtig
genervt und hab sie das auch spüren lassen, was mir etwas leid tat, als sie
meinte, sie sei krank und im Krankenhaus. Nach einem Wochenende ohne Pass,
habe ich ihn heute morgen endlich wieder bekommen. Pünktlich zum Termin bei
der Deutschen Botshaft. Etwas Schiss hatte ich ja schon.

Sonst haben wir heute wiedermal vergeblich versucht das Stadtmuseum zu
besuchen, meine langersehnten Luftbilder bei der Ethiopian Mapping Agency
abgeholt und welch Freude...Buchläden geplündert. Dank meines neuen Schirms
bin ich auch fast gar nicht mehr nass geworden. Etwas leider trotzdem, muss
gleich mal untersuchen, wo das Leck ist.

Die Nächte werden leider immer kälter. Und meine Fließjacke, die mir immer
als Kopfkissen diente (das aus dem Hotel ist mit Steinen gefüllt), hat auch
ausgedient, seit ein Vogel drauf gesch... hat. Hotelleben ist einfach nicht
meins. Alles muss man verstecken oder gar wegschließen. Ich weiß gar nicht,
wie oft am Tag wir unseren Schrank sichern und entsichern. Martin hat es
festgehalten, während er mich den Kraftakt vollziehen lässt :)

Dass die Fotos und Texteinträge manchmal vermutlich etwas durcheinander
sind, liegt daran, dass wir auf die Seite keinen Zugriff haben und alles nur
per Mail schicken. Wann was ankommt und online gestellt wird, können wir
nicht beeinflussen. Find es toll, dass das überhaupt so geht :)

Genug für heute ihr müsst doch sicher alle arbeiten... :) Gute Nacht!

Montag, 8. September 2008

so schlecht gehts uns doch gar nicht, trotz termingerechtem Regen

Unser Tresor

(Kann mir mal jemand schreiben, ob das mit der Animation klappt? m a r t i
n @ v i g e r s k e . d e Danke.)

Sonntag, 7. September 2008

Marktszene

Blick vom Sheraton

Wellblechsiedlung

Samstag, 6. September 2008

Freitag, 5. September 2008

Ein erster Bericht

Nach zwei Nächten (nagut ehe ich das ins Netz gestellt habe drei) und zwei
Tagen gibt es erste Dinge zu erzählen. Den Mittwoch haben wir ruhig angehen
lassen. Die lange Reise von morgens halb drei bis neun (also bei Euch acht)
Uhr Abends hat ganz schön geschlaucht. Und dann hat mir die Höhe erstmal
ordentlich Kopfschmerzen bereitet. Als wir nach einem späten Frühstück und
dem Umzug in das neue Zimmer endlich los sind, haben wir natürlich erstmal
überall die Mittagspause abgepasst. Das Internetcafé war offen, so dass wir
die verbleibende halbe Stunde damit verbracht haben ein bis zwei E-Mails zu
schreiben :) Dann musste ich erstmal Geld tauschen. Nach einigen Besorgungen
war es dann auch schon dunkel und wir haben noch etwas im Hotel gegessen.
Hat sich gleich wieder als schwierig herausgestellt, weil es die Hälfte
nicht gab...
Heute hatte ich einen Termin bei Michael in der Stadtverwaltung. Zum Mittag
waren wir in der Milk Bar. Nach zehn Etagen zu Fuß, gab es nicht nur eine
super Aussicht sondern endlich auch mein erstes Injera (siehe Photos).
Michael und ich hatten Shiro mit Fleischstückchen drin, Martin hat ein
Riesenschnitzel genommen - Kein Kommentar :) Danach habe ich im Stadtarchiv
einen riesigen Stapel Literatur zusammengesucht, den es morgen zu kopieren
oder abzufotografieren gilt. Das wird ein Spaß :) und bringt meinen Zeitplan
ein wenig durcheinander. Dazu kommt, dass der Jahreswechsel (vom 10.09. zum
11.09.) nicht nur den Donnerstag ausfallen lässt, sondern auch den Mittwoch
Nachmittag, den Freitag und den Samstag. Was in Anbetracht der Tatsache,
dass wir Addis am Montag Mittag verlassen, eine ziemliche Katastrophe ist.
Bleiben uns noch drei Tage und zwei halbe. Zumindest für Dinge, bei denen
wir auf andere Personen angewiesen sind.
Nun sitzen wir in unserem kalten feuchten Zimmer und schauen mal, was wir
heute so alles ergattert haben, schreiben E-Mails, die wir morgen früh
verschicken und naschen Kekse und Erdnüsse.

Soviel für heute. Liebe Grüße Nicole

Blick vom Milkhouse über Addis

Afrikanische Schätze

Mittwoch, 3. September 2008

Foto vom neuen Zimmer

Nordseite, "Keller" (Erdgeschoss)
Nicole schläft mit Skiunterwäsche im Schlafsack - gute Idee, es ist
drinnen kälter als draussen.

Grüße von Nicoles Assistent und Schirmträger

Hallo meine Fans :)

Wir sind gut in Addis angekommen und frühstücken gerade im Taitu Hotel.
Während ich seit halb acht wach bin, wurde martin unsanft von einem Anruf von
Michael Maiwald (arbeitet hier in der Stadtverwaltung) geweckt.
Heute werden wir erstmal ins Internet, Geld tauschen, Telefonguthaben
aufladen, Wasser kaufen etc.Und dann müssen wir unser Zimmer schon wieder
verlassen. Das ist in Anbetracht von einer nicht zu schließenden Badtür, einer
Wanne aus der das Wasser nicht abläuft, Schimmel, einem verstopften
Waschbecken...nicht so schlimm ist. Ein Zimmer mit zwei Einzelbetten, so wie
reserviert, gab es natürlich nicht mehr. Also haben wir ein teureres für den
gleichen Preis bekommen. Nun schauen wir mal, wie es weitergeht.
Die Sonne scheint, ich hatte eine warme (!) Dusche und Nutella hat Martin auch
mitgebracht. Was sollte bei so einem Start in den Tag noch schief gehen!?

Ich halte Euch auf dem Laufenden! Liebe Grüße Nic

Montag, 18. August 2008

Es geht wieder los...

...ich war ja jetzt lang genug hier. In zwei Wochen geht es wiedermal nach Äthiopien und ich werde Euch gern wieder über meine Aktivitäten auf dem Laufenden halten. Über Grüße im Gästebuch freue ich mich natürlich immer. Na dann bleibt nur noch auf funktionierendes Internet zu hoffen.

Bis bahald!

Mittwoch, 14. Mai 2008

Da bin ich wieder

So liebe Leute,

die meisten dürften es inzwischen mitbekommen haben, ich bin wieder in Berlin angekommen, hätte aber auch eigentlich gar nichts dagegen mich wieder zurückschicken zu lassen (:
Die Rückreise von Kigali über Entebbe nach Addis, von Addis nach Frankfurt und von dort mit der Bahn nach Berlin hat ziemlich reibungslos funktioniert. Und sogar mein hölzernes Päarchen ist heil angekommen.
Nun bin ich schon wieder in der Uni und gehe mehr oder weniger meine Pflichten nach. Richtig angekommen bin ich allerdings noch nicht... so habe ich gerade gemerkt, dass meine EC-Karte verschwunden ist. Steckt vermutlich noch im Automaten. Völlig verbuscht sag ich Euch!
Nun gut. Man sieht sich... ließe sich jetzt jedenfalls wieder einrichten.

@Gunnar: Ja natürlich bin ich da!

Donnerstag, 8. Mai 2008

Richtung Heimat...

Heute ist mein letzter Tag in Butare. Nach der Teepause hatte ich heute bereits meine Praesentation hier im GIS Center. Ist ganz gut angkommen, trotz der duennen Ergebnisse. Nicole ist gerade unterwegs und laesst sich interviewen, aber das wird sie sicher selber ausfuehren. Waehrenddessen sitze ich im Buero und habe gerade gar nichts mehr zu tun. Nach einigem Hin und Her fahren wir heute nun doch beide nach Kigali. Ich freu mich Claudia noch zu sehen. Nach meiner kurzen Zeit hier, bin ich ueberrascht, wie sehr sich manche Dinge hier geaendert haben. Scheint alles irgendwie buerokratischer zu sein, als damals. Aber es geht langsam dahin das Center aus der Musungu-Hand zu geben. Bin gespannt, wie das funktioniert. Das Wetter hier wird gerade bombig. Macht es nicht leichter zu gehen, obwohl Nicole gestern meinte in Berlin sind 25 Grad. Das klingt ja ganz passabel.Ich werde jetzt meine letzten Sachen zusammenpacken und mich bei allen verabschieden gehen. Hoffentlich vergisst Nicole mich nicht (: Meld mich vielleicht nochmal aus Kigali. Auf jeden Fall werde ich daheim noch ueber die 20 Stunden Heimreise berichten...